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Katholische Kirche im Kanton Luzern und Seelsorgerat zeichnen Jubla Riffig mit dem 8. «Dank Dir!»-Preis aus

Dank ihnen ist vieles möglich: Die Verantwortlichen der Jubla Riffig bei der Übergabe des «Dank Dir!»-Preises am Pfingstsonntag zusammen mit Synodalrätin Annegreth- Bienz-Geisseler und Seelsorgeratspräsidentin Franzisca Ebener. | © 2021 Roberto Conciatori
Dank ihnen ist vieles möglich: Die Verantwortlichen der Jubla Riffig bei der Übergabe des «Dank Dir!»-Preises am Pfingstsonntag zusammen mit Synodalrätin Annegreth- Bienz-Geisseler und Seelsorgeratspräsidentin Franzisca Ebener. | © 2021 Roberto Conciatori

Hier ist Gemeinschaft Programm: Die Jubla Riffig und die Minis Bruder Klaus in Emmenbrücke sind nicht nur Treffpunkt für rund 200 Mädchen und Buben, sie bereichern auch den Pfarreialltag. Dafür zeichnet sie die katholische Kirche im Kanton Luzern und der Seelsorgerat mit dem 8. «Dank Dir!»-Preis für Freiwilligenarbeit aus. Dieser wurde am Pfingstsonntag (23. Mai 2021) als Überraschung vergeben.

Medienmitteilung vom 23. Mai 2021

Die Jubla Riffig ist eine von 76 Jungwacht- und Blauringscharen im Kanton Luzern; in der Pfarrei Bruder Klaus in Emmenbrücke gehören auch die Ministrantinnen und Ministranten dazu. Die drei Gruppen zählen zusammen rund 200 Mädchen und Buben, dazu kommen gegen 50 Jugendliche als Leiterinnen und Leiter. Dass die Jubla Riffig nun den «Dank Dir!»-Preis 2021 erhält, «symbolisiert die Kraft der Jugend in der Kirche», schreibt die Jury über ihre Wahl.

Eine Kraft, die stark verankert ist im Pfarreialltag. So gestaltet die Jubla Riffig etwa das jährliche Pfarreifest mit, sie sorgt für die Kinderbetreuung an der Erstkommunion oder verteilte in der Corona-Zeit einen Fasnachtsgruss und Ostergeschenke. Selbstredend sorgen die «Minis für den Ministrantendienst in den Gottesdiensten. Vor allem aber verbringen viele Mädchen und Buben in der Jungwacht, im Blauring und bei den «Minis» miteinander ihre Freizeit. Deren Präses Robi Schmidlin spricht von einer «tollen Zusammengehörigkeit» und «wunderbaren Stimmung» unter den drei Gruppen.

Für die Jury ist diese Vernetzung ein weiterer Grund für die Auszeichnung. Der Pfarrei ist sie von hohem Nutzen: Die Jubla Riffig begeistert viele Kinder und Jugendliche, was auch deren Eltern anzieht, die sich mitunter für die Pfarrei gewinnen lassen. «So wächst echte Gemeinschaft», stellt Robi Schmidlin fest, der im «Bruder Klaus» auch als Sakristan und Hauswart tätig ist.

Den «Dank Dir!»-Preis, der dieses Jahr nach Emmenbrücke geht, versteht die Jury als stellvertretende Auszeichnung für ein Engagement, das oft wie selbstverständlich stattfinde. Jublas und Ministrantengemeinschaften seien stark verankert im Pfarreialltag. «In ihren vielfältigen Tätigkeiten spiegelt sich auch das Kirchenjahr wider und wird so für Kinder und Jugendliche erlebbar», schreibt die Jury. Der Zusammenhalt unter der Jubla Riffig habe Strahlkraft und wirke nach aussen. Die Pfarrei Bruder Klaus in Emmenbrücke feiert 2021 ihr 50-jähriges Bestehen. Ebenso lange gibt es die «Minis». Jungwacht und Blauring wurden vor 40 Jahren gegründet.

Freiwilligenarbeit verdient Anerkennung

Wer den «Dank Dir!»-Preis erhält, wird jeweils damit überrascht. Dieses Jahr geschah dies im Rahmen des Pfingstgottesdienstes, an dem die Jubla Riffig am Rand ihrer gleichzeitig laufenden 72-Stunden-Aktion teilnahm. «Die Auszeichnung hat uns echt überrumpelt», freute sich etwa Rahel Wüst, Co-Scharleiterin der «Minis» mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Alle seien stolz, meinte Jungwacht-Co-Scharleiter Gian Kaufmann. «Der Preis ist eine Bestätigung dafür, dass wir vieles richtig machen.»

Die katholische Kirche im Kanton Luzern und der Seelsorgerat zeichnen seit 2014 Freiwillige mit dem «Dank Dir!»-Preis aus, weil Freiwilligenarbeit nicht selbstverständlich ist. «Und gerade jetzt in der Corona-Zeit extrem wichtig», sagte Franzisca Ebener, «weil sie vielen Menschen ein Stück Normalität in den Alltag bringt.» Ebener ist Präsidentin des kantonalen Seelsorgerats und eines der sieben Jurymitglieder. Wie Synodalrätin Annegreth Bienz-Geisseler, welche die Jubla Riffig bei der Preisübergabe als «sehr aktive und tolle Truppe» bezeichnete. «Euer vielfältiger Einsatz und euer fröhlicher, aber auch achtsamer Umgang untereinander zeichnen euch aus.»

Franzisca Ebener, Präsidentin des kantonalen Seelsorgerats, gratuliert, neben ihr Annegreth Bienz-Geisseler, Vertreterin des Synodalrats in der Jury. | © 2021 Roberto Conciatori
Franzisca Ebener, Präsidentin des kantonalen Seelsorgerats, gratuliert, neben ihr Annegreth Bienz-Geisseler, Vertreterin des Synodalrats in der Jury. | © 2021 Roberto Conciatori
Ulrike Zimmermann, Seelsorgerin der Pfarrei Bruder Klaus in Emmenbrücke, im Pfingstgottesdienst, in dessen Rahmen der Preis übergeben wurde. | © 2021 Roberto Conciatori
Ulrike Zimmermann, Seelsorgerin der Pfarrei Bruder Klaus in Emmenbrücke, im Pfingstgottesdienst, in dessen Rahmen der Preis übergeben wurde. | © 2021 Roberto Conciatori
Die musikalische Begleitung im Pfingstgottesdienst. | © 2021 Roberto Concoatori
Die musikalische Begleitung im Pfingstgottesdienst. | © 2021 Roberto Concoatori
Blauringmädchen im Gottesdienst. Sie stellten die Pfingstgeschichte szenisch dar. | © 2021 Roberto Concoatori
Blauringmädchen im Gottesdienst. Sie stellten die Pfingstgeschichte szenisch dar. | © 2021 Roberto Concoatori
Kirchgemeindepräsident Hermann Fries gratuliert. | © 2021 Roberto Conciatori
Kirchgemeindepräsident Hermann Fries gratuliert. | © 2021 Roberto Conciatori
Von der Pfarrei und Kirchgemeinde gabs für die Preisträgerin ein Transparent, das neben den drei «Dank Dir!»-Fahnen auf die Auszeichnung hinweist.  | © 2021 Roberto Concoatori
Von der Pfarrei und Kirchgemeinde gabs für die Preisträgerin ein Transparent, das neben den drei «Dank Dir!»-Fahnen auf die Auszeichnung hinweist. | © 2021 Roberto Concoatori
Von der Pfarrei und Kirchgemeinde gabs für die Preisträgerin ein Transparent, das neben den drei «Dank Dir!»-Fahnen auf die Auszeichnung hinweist.  | © 2021 Roberto Conciatori
Von der Pfarrei und Kirchgemeinde gabs für die Preisträgerin ein Transparent, das neben den drei «Dank Dir!»-Fahnen auf die Auszeichnung hinweist. | © 2021 Roberto Conciatori
Ein dreifaches Zigi  Zagi auf den «Dank Dir!»-Preis! Im Pfingstgottesdienst, in dessen Rahmen der Preis übergeben wurde. | © 2021 Roberto Conciatori
Ein dreifaches Zigi Zagi auf den «Dank Dir!»-Preis! Im Pfingstgottesdienst, in dessen Rahmen der Preis übergeben wurde. | © 2021 Roberto Conciatori
Die erste der drei «Dank Dir!»-Fahnen wird gehisst. | © 2021 Roberto Concoatori
Die erste der drei «Dank Dir!»-Fahnen wird gehisst. | © 2021 Roberto Concoatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori
Drei solcher Fahnen weisen nun während eines Jahres im «Bruder Klaus» auf den «Dank Dir!»-Preis hin. | © 2021 Roberto Conciatori

Den «Dank Dir!»-Preis gibt es seit 2014

Mit dem «Dank Dir!»-Preis zeichnen die katholische Kirche im Kanton Luzern und der kantonale Seelsorgerat seit 2014 jedes Jahr eine Gruppe öffentlich aus, deren freiwilliges Engagement Anerkennung verdient. In der Kirche wird viel uneigennützig für die Gesellschaft geleistet, sichtbar ebenso wie im Verborgenen. Der Kirche ist es wichtig, den Freiwilligen zu danken: Nur «Dank Dir!» ist so vieles möglich, sagt sie ihnen.

Bisherige Preisträgerinnen und -träger:

Der Preis wird jeweils als Überraschung – nicht angekündigt – überreicht. Er besteht aus einem Geldbetrag in der Höhe von 2000 Franken sowie drei «Dank Dir!»-Fahnen, die während eines Jahres vor Ort auf die Auszeichnung hinweisen. Danach werden diese dem nächsten Preisträger weitergereicht.

In der Jury des «Dank Dir!»-Preises vertreten sind der Seelsorgerat, der Synodalrat und der Fachbereich Pastoral der Landeskirche, die Bistumsregionalleitung sowie die Synode und eine Vertretung der letztjährigen Preisträger. Seelsorgerat und Landeskirche hatten vor einem Jahr dazu aufgerufen, mögliche Preisträgerinnen und Preisträger zu nennen. Für die Vergabe 2021 wurden acht Nominationen eingereicht.
Der Preis wird auch 2021 vergeben. Die Kirche fordert die Pfarreien und Kirchgemeinden jetzt schon auf, Nominationen zu melden.