• Kirche ist Kirche,
    wenn sie für andere da ist






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Zäme Zmittag» in Beromünster erhält den 5. «Dank Dir!»-Preis der katholischen Kirche im Kanton Luzern

Jede Woche kochen zehn Frauen der Gruppe «Zäme Zmittag» in Beromünster und laden zu Tisch. Das bringt Menschen aus allen Generationen und dem ganzen Michelsamt zusammen. 2018 dankdirpreisFür diese «gelebte Gemeinschaft» zeichnet die katholische Kirche im Kanton Luzern die Gruppe mit dem 5. «Dank Dir!»-Preis aus. Am 15. Mai 2018 wurde dieser als Überraschung verliehen.
Am Mittagstisch von «Zäme Zmittag» im Pfarreiheim sitzen Chorherren des Stifts Beromünster neben Schulkindern und ihren Müttern, Seniorinnen und Senioren nehmen Platz, Einzelpersonen aller Schichten und Generationen, ungeachtet ihrer Herkunft, Konfession und Religion. «Da geht es um weit mehr als nur das Essen», stellt die Jury in ihrem Bericht fest. «Zäme Zmittag» sei «gelebte Gemeinschaft» und «ein Gewinn für die Gemeinschaft». Am «Zäme Zmittag»-Tisch kämen Menschen miteinander in Kontakt, die allein leben, andere nähmen fremde Not wahr, aus Gesprächen wachse mitunter Unterstützung. «So wird Kirche im Alltag erlebbar, das ist gelebte Diakonie», findet die Jury.

Foto: © 2018 Roberto Conciatori

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"Das Baugerüst" Impulstagung 2018 zum Thema „Lokale Kirchenentwicklung“

Die Kirche soll nahe bei den Menschen bleiben, auch wenn Personal und Geld knapp werden. Damit befasste sich der katholische Seelsorgerat des Kantons Luzern an seiner Impulstagung in Baldegg.

franzisca01Den katholischen Seelsorgerat des Kantons Luzern hat die „Baustelle Kirche“ inspiriert und den hoffnungsvollen Satz aus Markus 1.15 in den Raum gestellt: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.“ Im Kontext heisst es, dass Jesus Mitarbeitenden aus Fischerkreisen gesagt hat: Kommt mit, ich will euch zu Menschenfischern machen!
Die neue Seelsorgeratspräsidentin, Franziska Ebner, begrüsste die an der Tagung Teilnehmenden und stellte sich vor. Sie ist 40-jährig und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern im Schulalter in Rothenburg, wo sie als Katechetin unterrichtet. Sie ist seit zwei Jahren Mitglied des Seelsorgerats. „Das Arbeiten über die Pfarreigrenze hinaus bereitet mir grosse Freude. Kraft und Motivation gibt mir auch das Alltägliche, einfache Dinge wie ein spontanes Gespräch oder ein Sonnenuntergang. Da treffe ich immer wieder auf Gottesspuren. Ich bin mir daher sicher, dass sich die Arbeit für die Kirche und in der Gemeinschaft lohnt,“ sagte sie. Sie sprach das Tagesgebet.

 

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