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Jahresbericht 2014 | Dank Dir!

Die Übergabe des ersten Freiwilligenpreises «Dank Dir!», der Glaubens- und Begegnungstag «Gott ist anders» und die Klausurtagung «Eine andere Art des Kirche-Seins» waren für den KSRL Höhepunkte im Jahr 2014.

Mit dem «Dank Dir!»-Preis zeichnet die katholische Kirche im Kanton Luzern neu jedes Jahr eine Gruppe öffentlich aus, deren freiwilliges Engagement Anerkennung verdient. Der erste «Dank Dir!»-Preis wurde den Hochdorfer Ministrantinnen und Ministranten am 3. Juni als Überraschung überreicht. Der Preis, der von der römisch-katholihschen Landeskirche und dem Seelsorgerat gestiftet wird, besteht aus einem Geldbetrag für einen gemeinschaftlichen Anlass sowie drei «Dank Dir!»-Fahnen, die während eines Jahres in der Pfarrei auf die Auszeichnung hinweisen werden. Danach werden sie dem nächsten Preisträger weitergereicht.

Glaubens- und Begegnungstag

Über 70 Personen aus dem Kanton Luzern folgten der Einladung des KSRL zu einem Glaubens- und Begegnungstag am 20. September in die Klosterherberge Baldegg. In acht ganz unterschiedlichen Workshops befassten sich die Teilnehmenden mit dem Thema «Gott ist anders», anders als alle unsere Vorstellungen, Definitionen und Bilder. Dies kam zum Ausdruck in Kunst, Wahrnehmen, Gesang, Literatur, Gebetstanz, Theater, Sport und Politik. Unter den Workshop-Leitenden waren u.a. der Olympiasieger Pirmin Zurbriggen und der ehemalige Regierungsrat Anton Schwingruber. Zum Abschluss des Tages feierte Bischof Felix Gmür mit den Teilnehmenden Eucharistie.

Klausurtag: Eine andere Art des Kirche-Sein

Mit Berichten aus Brasilien und den Philippinen über «Eine andere Art des Kirche-Seins – und was wir davon lernen könnten» befasste sich der KSRL auf seiner jährlichen Klausurtagung am 25. Oktober in Hildisrieden. Referenten waren: Renold Blank, ehemals Professor an der Päpstlichen Theologischen Fakultät von Sᾶo Paulo, und Nicola Neider Ammann, Leiterin Bereich Migration-Integration im Pastoralraum Luzern, die drei Jahre lang unter armen indigenen Bergvölkern im Norden der Philippinen lebte. Kennzeichen für diese andere Art von Kirche-Sein sind: Kirche lebt als Gemeinschaft von (überschaubaren) Gruppen, Orientierung an der Bibel und an den Bedürfnissen der Menschen, Laien übernehmen Mitverantwortung durch Aus- und Weiterbildung, Feier des Glaubens mit und ohne Priester, Glaubenspraxis durch sozial-politisches Engagement.

Ausserdem…

  • liess sich der KSRL über die Arbeit verschiedener Fachstellen der Landeskirche informieren,
  • eröffentlichte der KSRL Anregungen für die Suche nach Freiwilligen,
  • gab es im Frühjahr den jährlichen Austausch-Abend für Pfarreirats-Präsidierende,
  • beteiligte sich der KSRL an den Landeswallfahrten nach Einsiedeln und Sachseln-Flüeli und am Freiwilligenanlass am 5. Dezember vor dem Bahnhof Luzern,
  • organisierte der KSRL im August einen Ausflug für 17 Personen nach Konstanz anlässlich 600 Jahre Konstanzer Konzil,
  • hat der KSRL im August die Pfarreien und anderssprachigen Missionen im Kanton Luzern zur Solidarität mit den verfolgten Christen und Christinnen und anderer religiöser Minderheiten aufgerufen
  • und sich im Oktober mit einem Schreiben an die Luzerner Regierung und den Kantonsrat für die Beibehaltung des Fachs «Religionskunde und Ethik» an den Luzerner Gymnasien ausgesprochen,
  • hat ein Redaktionsteam monatliche Konzils-Impulse für 2015 vorbereitet zur Erinnerung an 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil (1962-1965),
  • sind im Jahr 2014 aus dem KSRL ausgeschieden: Pia Holubetz, Margrith Brechbühl, Bernadette Hagmann und Armin M. Betschart; neu hinzugekommen sind: Markus Müller (als Nachfolger für Armin M. Betschart) und Lilian Stübi,
  • liessen sich die KSRL-Mitglieder beim Jahresschluss-Event im Caritashaus der Caritas Luzern über deren breites Tätigkeitsfeld durch Geschäftsleiter Thomas Thali informieren und erhielten anschliessend als Dank für ihre Mitarbeit ein Nachtessen und ein Buchgeschenk.

Karl Mattmüller
Präsident