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Begleitgruppe Heimgottesdienste in Kriens erhält 6. «Dank Dir!»-Preis

Sie ermöglichen Bewohnerinnen und Bewohnern der Krienser Heime den Gottesdienstbesuch, auch wenn diese nicht mehr gut zu Fuss sind: Die Frauen der Begleitgruppe Heimgottesdienste in Kriens. Dafür wurden sie sie am 8. Juni 2019 mit dem «Dank Dir!»-Preis ausgezeichnet. | © 2019 Roberto Conciatori
Sie ermöglichen Bewohnerinnen und Bewohnern der Krienser Heime den Gottesdienstbesuch, auch wenn diese nicht mehr gut zu Fuss sind: Die Frauen der Begleitgruppe Heimgottesdienste in Kriens. Dafür wurden sie sie am 8. Juni 2019 mit dem «Dank Dir!»-Preis ausgezeichnet. | © 2019 Roberto Conciatori

Wer «z Chele» möchte in den Krienser Heimen, die Kapelle aber nicht mehr selber aufsuchen kann, erhält Hilfe von der Begleitgruppe Heimgottesdienste. Dafür zeichnet die katholische Kirche im Kanton Luzern die 29 Frauen jetzt mit dem 6. «Dank Dir!»-Preis für Freiwilligenarbeit aus. Dieser wurde heute (8. Juni 2019) als Überraschung vergeben.

Die Gruppe ermögliche es den Bewohnerinnen und Bewohnern der Heime Grossfeld und Zunacher, ihren Glauben auch im Alter und trotz körperlicher Einschränkungen zu leben, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Im Heim sei das Leben oft fremdbestimmt; da stille die Begleitung zum Gottesdienst persönliche Bedürfnisse. «Das schafft Beheimatung, stellt Kontaktmöglichkeiten her und verbindet Lebenswelten.»

Freiwilligenarbeit verdient Anerkennung

Die Landeskirche und der Seelsorgerat zeichnen seit 2014 Freiwillige mit dem «Dank Dir!»-Preis aus, «weil freiwilliges Engagement in unserer Gesellschaft und gerade in der Kirche unbezahlbar und nicht wegzudenken» sei, wie Synodalratspräsidentin Annegreth Bienz-Geisseler bei der Preisübergabe sagte. Sie ist eines der sieben Jurymitglieder. «Die einen setzen sich im Verborgenen ein, andere nehmen wir gut wahr.» Mit dem «Dank Dir!»-Preis solle oft als selbstverständlich wahrgenommenes Engagement öffentlich anerkannt werden.