Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln 1. / 2. Mai 2010
Am 1./2. Mai 2010 findet die Landeswallfahrt des Kantons Luzern nach Einsiedeln statt. Ein besonderes Erlebnis ist es jeweils auf dem Pilgerweg ab Werthenstein nach Küssnacht und von der Altmatt bei Rothenthurm über den als Pilgerweg der Luzerner berühmten Katzenstrick nach Einsiedeln zu wandern.
Wer nicht die ganze Strecke zu Fuss zurücklegen möchte, hat die Möglichkeit in Luzern Würzenbach (Busendstation) oder in Küssnacht (Bahnhof) zur Pilgergruppe zu stossen.
Der Seelsorgerat ist bei der Wallfahrt dabei und gestaltet einen besinnlichen Gebetshalt auf dem Katzenstrick.
Die Regierung des Kantons Luzern nimmt jedes Jahr an der Wallfahrt teil und legt auch einen Teil der Wanderstrecke zu Fuss zurück.
Am Sonntag 2. Mai 2010 findet der feierliche Pilgergottesdienst in der Klosterkirche in Einsiedeln statt. Dabei ziehen die Vertreter der Kirche und der Regierung gemeinsam feierlich hinter der Kantonsfahne in die Klosterkirche ein.
Beachten Sie das Detailprogramm welches Mitte April 2010 erscheint.
Markus Muheim

Blick vom Katzenstrick nach Einsiedeln
¨
Klosterkirche Einsiedeln
Kantonale Landeswallfahrt nach Einsiedeln 2009
Der Seelsorgerat gemeinsam mit der Luzerner Regierung auf der Wallfahrt nach Einsiedeln
Wallfahrt zu Fuss4 Regierungsräte des Kantons Luzern beteiligten sich an der durch die Landeskirche und den Seelsorgerat organisierten Wallfahrt nach Einsiedeln.
Bereits um 8.00 Uhr am Samstag, 2. Mai 2009 starteten die erst Pilgerschar in Werthenstein, darunter die Regierungsräte Anton Schweingruber und Max Pfister. In zügigem Marsch wurde die erste Etappe bis Luzern Würzenbach zurückgelegt, wo weitere Pilger zur Gruppe dazu stiessen.
55 Personen zogen bei meist sonnigem Wetter weiter nach Küssnacht. Unterwegs wurde unter der Leitung von Anton Schwingruber das Kyrie" eingeübt um dieses in einem 4 stimmigen Chor in der Klosterkirche hallen zu lassen.
Mit dem Zug reisten die Pilger weiter nach Altmatt, wo der berühmte Passübergang Katzenstrick" welcher auch dafür verantwortlich ist, dass die Luzerner der Übernahmen Katzenstrecker" tragen zu Fuss überquert wurde.
Um 19.00 Uhr traf die Pilgergruppe nach einem Fussmarsch von 38 km - gemäss satellitenunterstützter Nachmessung von Max Pfister - in Einsiedeln ein.
Um 20.00 Uhr wohnten die Pilger dem Abendgebet (Komplet) der Mönche bei um Anschliessend vor der Schwarzen Madonna" das Kyrie Eleison zu singen.
Wallfahrtsgottesdienste
Am Sonntag um 10 Uhr zog die Regierung des Kantons Luzern mit den Vertretern der Landeskirche und des Seelsorgerates in Klosterkirche von Einsiedeln ein. Voran der Kantonsweibel mit Umhang und Zepter, um dem Hochamt des Klosters beizuwohnen.
Um 14.00 fand ein spezieller Wallfahrtsgottesdienst des Kantons Luzern unter der Leitung von Kurt Grüter Domherr des Standes Luzern und Josef Mahnig Pfarrer von Rothenburg.
Mittagessen mit dem Abt Martin
Eine ausgewählte Gruppe von Vertretern der Kirche war eingeladen, mit dem Abt von Einsiedeln und den Brüdern im Speisesaal des Klosters (Konvent) zu Mittag zu essen. Ein Ereignis das die Weltlichen" sehr beeindruckt hat, einerseits von der Ordnung und Abläufen in Klosterleben und andererseits durch die offenen und interessanten Gespräche mit dem Abt und den Brüdern.
Rückblick auf die Luzerner Landeswallfahrt
nach Einsiedeln 5. / 6. Mai 2007
Gott in unserer Mitte - wir sein Volk
Unter diesem Motto fand die Wallfahrt des Kantons Luzern nach Einsiedeln statt.
Trotz strömenden Regens fanden sich am Samstag 40 Personen zum Fussmarsch nach Einsiedeln ein. Unter ihnen waren die Regierungsräte Yvonne Schärli und Toni Schwingruber, Bischofsvikar Kurt Grüter, Vertreter der Synode, der Landeskirche und viel "Fussvolk" sowie vier Mitglieder des Seelsorgerates.
Petrus wollte keine Einsicht haben und lies uns die ganze Strecke im Regen pilgern, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Gegen Abend wurde es kälter und die feuchten Kleider unan-genehm, so dass wir die vorgesehene Besinnung des Seelsorge-rates auf dem Katzenstrick in die Klosterkirche von Einsiedeln verlegen mussten.
Um 18.30 Uhr waren wir dann froh Einsiedeln erreicht zu haben und eine warme Dusche nehmen zu können.
Nach dem Einsingen im Hotel Drei Könige trafen wir uns zum Nachtgebet (Komplet) in der Kirche und sangen anschliessend unter Mithilfe der wunderbaren Akustik der Kirche das mehr-stimmige "Kyrie" sowie den Kanon "Es will Abend werden".
Am Sonntag um 9.30 Uhr zog die Luzerner Regierung mit dem Weibel voraus in die Kirche zum Konventsamt ein. Zu den Pilgern dazu gestossen war auch die Grossratspräsidentin Heidi Lang. In der Liturgie hörten wir aus dem Buch der Offenbarung "Seht, das Zelt Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein. Er selbst, Gott, wird mit ihnen sein." (Off 21, 3-5). In der Predigt nahm Pater Pirmin vom Klosters Einsiedeln Bezug auf seine frühere Heimat, das Entlebuch und Luzern mit seiner Umgebung.
Nach dem Gottesdienst wurden die offiziellen Vertreter der Regierung und der kirchlichen Gremien in den Konvent zum Mittagessen eingeladen. Vor dem Essen zeigte uns Abt Martin Werlen verschiedene seiner Privaträume. Anschliessend durften wir mit den Mönchen das Mittagessen einnehmen. In den ange-regten Gesprächen erfuhren wir viel Neues über das Klosterleben.
Die offizielle Pilgerandacht fand unter der Leitung von Bischofsvikar Kurt Grüter und Pilgerkaplan Georg Pfister um 14.00 Uhr in der Klosterkirche statt. In seiner Predigt ging Kurt Grüter auf die Situation der Familien ein.
Eine weitere Möglichkeit zur Andacht war die Vesper um 16.30 Uhr.
Anschliessend machten wir uns auf den Heimweg um unsere noch feuchten Kleider und Schuhe zu trocknen.
Markus Muheim
Präsident des Seelsorgerates
Gebet
Im Umarmen des Baumes,
im Staunen über die Regen-
tropfen auf den Blättern,
im Fliessen der Quelle
sind wir berührt von deiner geheimnisvollen Gegenwart.
Im Geniessen des Meeres,
im Freiheitsdrang der Pferde,
im Spazieren unter dem klaren Sternenhimmel,
sind wir bewegt von deiner geheimnisvollen Gegenwart.
Im Stillwerden
dich loben,
von deinen wunderbaren Taten erzählen,
die das Leben so kostbar
vielfältig werden lassen.
Pierre Stutz
| Katholischer Seelsorgerat des Kantons Luzern | Druckerfreundliche Version |