Die Herbst-Impuls-Tagung «Kleine christliche Gemeinschaften – Theorie und Praxis lokaler Kirchenentwicklung» 2015 hat unterschiedliche, aber meist positive Echos ausgelöst. Der Seelsorgerat bleibt an diesem Thema dran, denn die Kirche von morgen wird anders sein. Es geht primär nicht um Strukturentwicklung, sondern um Wege, das «Feuer des Glaubens» neu zu entfachen. Die Ver-änderung der Strukturen ist ein Mittel zum Zweck.
 
Die Glaubensbildung Erwachsener ist einer der vier pastoralen Schwerpunkte des Pastoralen Ent-wicklungsplans unseres Bistums: „Die traditionellen Wege des Kennenlernens und Hineinwachsens in den Glauben und in die Glaubensgemeinschaft sind bisher hauptsächlich auf die Kinder- und Ju-gendstufe ausgerichtet und mit der Sakramentenvorbereitung verbunden. Für Erwachsene braucht es heute Gefässe, die ein lebenslanges und immer wieder neu angestossenes Lernen ermöglichen. Le-bens- und Glaubenserfahrung, Glaubenswissen und -bildung sind so miteinander verbunden, dass sie zu einem reifen Glauben führen können“ (PEP 2.3.2).

Deshalb haben wir für die Austausch- und Weiterbildungsabende in 2017 folgendes Programm geplant:

1. Begrüssung und Vorstellungsrunde
2. Spiritueller Impuls aus «Evangelii gaudium»
3. Schwerpunkt: Erfahrungen mit Glaubenskursen/religiöser Erwachsenenbildung (ca. 40 Min.)
4. Allgemeiner Austausch über Projekte, Erfreuliches, Unerfreuliches (ca. 40 Min.)
5. Informationen aus
    • dem Bistum und dem Bischofsvikariat
    • dem Fachbereich Pastoral der Landeskirche
    • dem KSRL

Termin des Austauschabend:
• Mittwoch, 26. April 2017, 19.30 Uhr St. Agnes, Abendweg 1, Luzern

Die Kosten trägt der Seelsorgerat

Anmeldung: Jeweils bis 10 Tage vor der Veranstaltung an Karl Mattmüller, Tel. 041 930 12 11, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Flyer zum herunterladen

Wo haben wir uns auch schon fremdgefühlt? Was half uns sich wieder Heimat zu schaffen?

TorbogenZu dieser Herbsttagung am Samstag, 21. Oktober 2017, 9.00 Uhr – ca. 15.00 Uhr ins Centro Papa Giovanni, Seetalstrasse 16, Emmenbrücke sind besonders eingeladen:
Kirchenräte, Pfarrei- und Pastoralraumräte, Missionare, Consiglio Pastorale der einzelnen Missionen, Pastoralteams, Mitglieder der Delegiertenversammlung der Migrantenseelsorge, Leitungen der Pfarreien und Pastoralräume

Die Erfahrung, dass wir „fremd“ sind oder uns zumindest so fühlen, haben die meisten Menschen schon mehrfach gemacht. Auf Reisen für eine kurze Zeit; nach Umzügen bis man Fuss am neuen Ort gefasst hat; als Auswanderer oder Migrantin nicht selten über viele Jahre hinweg.
Die Katholische Kirche in der Schweiz ist stark geprägt von einem hohen Prozentsatz von Gläubigen und Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Damit sind nicht nur Menschen aus dem Mittelmeerraum gemeint.
Unsere Pfarreien, Pastoralräume und anderssprachigen Missionen hatten sich in den letzten Jahren vermehrt – und in Zukunft wohl noch stärker – mit dieser Wirklichkeit auseinanderzusetzen.
Diese Tagung will über unsere eigenen Erfahrungen reflektieren und die Besonderheiten der Anderssprachigen in unserem Kanton kennenlernen und daraus weiterführende Schlüsse für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit ziehen.
Kirchgemeinden, Pfarreien, Pastoralräume und Anderssprachige Missionen sind in derselben Weise davon betroffen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

Für die organisierenden Institutionen
Bischofsvikar Ruedi Heim

Tagungsprogramm
Anmeldung

Der Kath. Seelsorgerat des Kantons Luzern KSRL ladet wie in 2016 Seelsorgende, Pfarrei- und Kirchenräte und weitere interessierte kirchliche Mitarbeitende einschliesslich Ehepartner ein zu einer
Kulturreise auf die Klosterinsel Reichenau (Bodensee)

Die Kloster-Insel Reichenau ist seit 2000 UNESCO-Weltkulturerbe. Diekarte gut erhaltenen Kirchen der Insel bieten hervorragende Beispiele der klösterlichen Architektur des 10. und 11. Jahrhunderts und zeugen von der enormen kulturhistorischen Bedeutung des Klosters. Die restaurierten Wandmalereien in St. Georg Oberzell machen die Reichenau zu einem kunsthistorischen Zentrum der europäischen Kunstgeschichte.

Betroffen über die täglichen Nachrichten von Krieg, Terror, Flüchtlingselend oder Verfolgung fragt sich der KSRL, welche Zeichen für Frieden und Solidarität möglich sind. Schweigen für den Frieden, vor der Jesuitenkirche Luzern, Dezember 2012   Wiederholt wurde in der Stadt Luzern ein halbstündiges „Schweigen für den Frieden“ auf dem Kornmarkt durchgeführt. Im Gespräch mit den bisherigen Organisatoren ergab sich die Option, für solche Zeichen weitere Personen bzw. Organisationen zu gewinnen, um ein „Schweigen für den Frieden“ auch in anderen Regionen und Orten des Kantons mit einem einheitlichen Transparent durchzuführen.

Der KSRL bittet Interessierte aus Pfarreien, Pfarreiräten oder anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Gruppen sich beim Präsidenten des KSRL, Mail oder  Tel. 041 930 12 11, zu melden.

Die nächsten Termine für ein Schweigen für den Frieden auf dem Kornmarkt Luzern entnehmen Sie aus dem Flyer.